Tiere

Igel in Not

Igel in Not

Eigentlich wollte ich zur Coronazeit nicht wieder in die Schule gehen, doch am zweiten Tag nach der Schule beim Heimlaufen, haben ich, Lia und Lukas einen kleinen Igel entdeckt.

Lia und ich wollten nach dem Mittagessen noch einmal nach dem Igel sehen. Meine Mama und mein Bruder Kilian gingen auch mit.  Doch der kleine Igel lag halb in der Sonne auf der Seite. Wir hatten die Vermutung, dass es ihm nicht gut ging. Als wir wieder zu Hause waren, hab ich es meinem Papa erzählt.

Er suchte gleich die Telefonnummer von der Igelauffangstation heraus. Wir haben dort angerufen, doch Fr. Martin machte uns nicht sehr viel Hoffnung. Wir sollten noch einmal zurückgehen und den Igel anstupsen: wenn er sich einrollt, sollen wir ihn zu

ihr bringen. Tut er das nicht, wäre es das Beste, wenn wir ihn in die Tierklinik bringen. Leider mussten wir ihn in die Klinik bringen. Mit Handschuhen haben wir ihn vorsichtig in

einen mit einem Handtuch ausgepolsterten Schuhkarton gesetzt. Dann durfte er auf meinem Schoß in die Klinik fahren. Dort haben wir ihn einer Ärztin übergeben. Am Abend durften wir anrufen und fragen wie es ihm geht. Die Frau am Telefon sagte, dass er eine Infusion bekommen hat und er sich gleich auf das Futter gestürzt hat. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Am nächsten Tag haben wir noch einmal angerufen und erfahren, dass der Igel zum Abholen bereit wäre. Ich und mein Bruder Kilian wollten gerne beim Aussetzen dabei sein,

so haben wir noch einmal bei Frau Martin angerufen und sie hat uns genau erklärt, wie wir das machen sollen. Mein Papa ist zum tegut gefahren und hat Katzenfutter gekauft.

In der Dämmerung um 18 Uhr haben wir ihn dann frei gelassen. Er hat ganz süß über den Karton gespitzt, hat vom bereitgestellten Wasser getrunken und ein bisschen von dem Katzenfutter gefressen. Dann ist der kleine Igel auf unsere Terrasse geklettert und herum getrippelt. Leider mussten mein Bruderund ich bald ins Bett. Als wir schon geschlafen haben und meine Eltern auch ins Bett wollten, haben sie noch einmal nach ihm geschaut. Er saß in der Nähe von unserer Schaukel. Leider hat er sich über Nacht nur ein paar Meter bewegt, obwohl uns Frau Martin erzählt hat, dass Igel in der Nacht bis zu 3km laufen können. Er lag auch wieder auf der Seite. So haben wir erneut in der Igelauffangstation angerufen. Frau Martin sagte, dass wir den kleinen Wicht wieder in die Klinik bringen sollen – vielleicht hat er auch innere Verletzungen, die wir von außen nicht sehen konnten. Also sind wir wieder mit ihm losgefahren.

Als wir uns am nächsten Tag informieren wollten wie es ihm geht, hat die Frau gesagt, dass er leider gestorben ist.

Auch wenn das für mich furchtbar traurig war, haben wir doch das Beste für ihn getan. Außerdem haben wir viel Neues über Igel gelernt. Wenn wieder irgendwo ein Igel in Not ist, werden wir das Gleiche für ihn tun. 


Ich hoffe, wenn ihr auch einmal einen Igel in Not seht, dass ihr bei Frau Martin anruft und euch erkundigt, was ihr tun kann. Vielleicht kann ja euer Igel überlegen.

 

Die Telefonnummer von Frau Martin lautet: 0931 - 304896081

 

Hanna Kl. 1/2c

 


Diese Blindschleiche hat Jonas, Kl. 1/2b beim Spaziergang entdeckt. 


Vögelschnäbel ... ein Artikel von Leo, Kl. 1/2c


DER FUCHS

 

Der Fuchs wiegt ausgewachsen um die sieben Kilogramm. Er ist mit dem Hund verwandt. Es gibt viele unterschiedliche Arten.

 

Die Männchen heißen Rüden, die Jungtiere Welpen.

Füchse leben in einem Erdbau. Sie sind nachtaktiv. Sie fressen fast alles, was sie kriegen können: Mäuse, Hühner,

 

Hasen, Regenwürmer und auch Obst und Müll.

 

Jakob, Kl. 1/2c